„Ihre überwältigende Bühnenpräsenz sucht ihresgleichen“, sagt ihr Direktor und Regisseur Thomas Birkmeir, „sie spielt immer mit dem totalen Einsatz ihrer Person, unschlagbar in ihrer psychologischen Genauigkeit“.
Aus: Thomas Birkmeir. Der Direktor inszeniert mit Felicitas Franz am Renaissancetheater Emily Brontes legendären Roman „Wuthering Hights – Sturmhöhe“, Artikel und Interview, Bühne 3/2017, Lothar Lohs

Kritiken

The Miracle Worker

„Sandra Cervik hat „eine großartige, ungemein berührende Inszenierung“ vorgelegt. „In den Hauptrollen liefern sich die unglaublich intensive Maresi Riegner als taubstummblinde Helen Keller (…) und die ebenso grandiose Felicitas Franz als deren Lehrerin einen furiosen Schlagabtausch“. Bühne 12/2016

„Felicitas Franz hat das Publikum auf ihrer Seite (…) Großartig an ihrer Seite auch Felicitas Franz als Annie Sullivan. Sie hat die meiste Zeit über mit den Wutausbrüchen von Helen zu kämpfen, was körperlich sichtlich anstrengend ist. (…) Das Publikum darf mit Felicitas Franz eine kumpelhafte, junge Frau erleben, der es trotz ihrer schweren Jugend nicht an Humor, Geradlinigkeit und starkem Willen zum Erfolg fehlt. „
Europaen-Cultural News – Aurelia Gruber 19.10.2016

„Die Bändigungsversuche von Annie Sullivan gehen in Cerviks Inszenierung dermaßen unter die Haut, weil sie manchmal geradezu einem Exorzismus gleichen. Das muss man spielen können, da liegt die Latte der Ansprüche weit höher als üblicherweise. Und die Darsteller erweisen sich als perfekt. (…) Felicitas Franz als Annie Sullivan bringt mit trockenem Humor das ganze Persönlichkeitsgewicht einer jungen Frau mit, die entschlossen ist, dieses Geschöpf Helen dem Leben wiederzugeben.“ Der neue Merker – Renate Wagner 24.10.2016

„(…) Felicitas Franz ist eine großartige, an Mary Poppins gemahnende Annie“ Kurier – Peter Jarolin 20.10.2016

Ihr könnt froh sein/ Man muss dankbar sein

„Felicitas Franz überzeugt als kraftvolle nie aufgeben wollende, ständig revoltierende Hanni. Hanni, die sich abmüht, kämpft, rennt und trotzdem nicht vom Fleck kommt. {…} Am Ende des Abends großer Applaus für die drei ausgezeichneten Schauspielerinnen von einem Publikum, das sich aufteilt – aufteilt in solche, die über das Gesehene noch schlafen wollen und andere, die spontan und stundenlang noch weiter diskutieren.“ Kultur, Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft – Dagmar Ullmann-Bautz 04.10.2014 

„Susanna Bihari und Felicitas Franz gestalten ihr Debüt am Theater Kosmos imposant. Sie meistern nicht nur die ambivalenten Frauenrollen, sondern müssen im zweiten Teil des Abends gelegentlich umsteigen: In die andere Rolle, auf die Seite der Herrscher. Und beiden Schauspielerinnen nimmt man auch den Mann ab: Den grausamen Sadisten, der mit dem Visum wackelt, und auch den jungen Liebhaber, der – kurzfristig, versteht sich – an Veränderung glaubt.“ Voralberger Nachrichten – Petra Nachbaur 03.10.2014 

„{…} ist es keine verlorene Zeit, sich das Stück anzusehen, denn die drei Darstellerinnen sind Klasse und zeichnen ihren jeweiligen Charakter hervorragend {…}“ Die Neue – Anna Mika 03.10.2014

King A

„Das dynamische Spiel des Ensembles des Theaters der Jugend rund um Jan Hutter (Artus) und Felicitas Franz (Guinevere) begeistert mit zeitgemäßen Dialogen, körperbetonten Kampfszenen und klarer Herausarbeitung der einzelnen Charaktere.“ kinder-co.at – Thomas Vitzthum 17.10.2013

„King A“ lässt uns auf amüsante Weise „den Ritter in uns“ suchen. Dazu trugen auch die fabelhaften Darsteller bei: Mit spürbarer Begeisterung und vollem Körpereinsatz erzählten Felicitas Franz, Benjamin Plautz, Benedikt Keller, Jürgen Heigl und Jan Hutter die berühmte Legende um König Artus neu und zeichneten ein Bild einer Jugend, die sich ständig die Frage stellen muss, wie viel sie wert ist.“ Kronen Zeitung – Florian Krenstetter 17.10.2013 

„Ob Jan Hutter als Artus und gleichzeitig Schwarzer Ritter, Benjamin Plautz als Lancelot, Felicitas Franz als um Gleichberechtigung kämpfende Ritterin Felicitas Franz oder gefühlsmäßig hin- und hergerissene Guinevere, Benedikt Keller als kampfwütiger Artus-Bruder Kai oder Jürgen Heigl als der abgeklärte Merlin – alle fünf spielen die große Bandbreite zwischen Gefühlstiefe, Ernst und Witz auf der großteils spartanisch dekorierten Bühne sehr überzeugend und glaubhaft.“ KiKu – Heinz Wagner 16.10.2013 

DIE SCHNEEKÖNIGIN

“Stark auch die Begegnung von Gerda und der Räuber-Chefin (Felicitas Franz) samt unaufdringlich eingestreutem Brecht-Zitat, dass der reiche Mann den armen braucht, sonst wär er gar nicht reich.” KiKu-online – 14.12.2011

Wuthering Heights – Sturmhöhe

„Ein fahrbarer Kronleuchter zeigt das Haus der Lintons an. Mehr ist gar nicht nötig, denn das beeindruckende Spiel der Darsteller füllt den Raum komplett aus. Mit starkem Körpereinsatz lässt vor allem Dimic Schweiß und Tränen fließen. Franz ist ihm eine würdige Partnerin. Eine Leinwand im Hintergrund verleiht stimmungsvoll Farbe, ehe sie die verstorbene Catherine in Heathcliffs Vorstellung auferstehen lässt. Das geht berührend nahe. Jubelnder Applaus.“ Der Standard – Katharina Stöger 30.03.2017

„Das stärkste Gefühl ist Hass, selbst wenn sie sich als Liebe tarnt – das transportieren vor allem Luka Dimić als Hheathcliff als auch Felicitas Franz als Catherine Earnshaw schüttelfröstelnd.“ Kurier – Heinz Wagner 02.04.2017

„Birkmeier beschränkt sich, wie viele Verfilmungen auf den ersten Teil des Romans, verknappt die rund 500 Buchseiten klug auf zwei Stunden und schafft mit einem zurückgenommenen Bühnenbild einen Fokus auf die menschlichen Beziehungen. Felicitas Franz, die schon als Lehrerin in „Miracle Worker“ ihr Talent unter Beweis gestellt hat, spielt die für damalige Verhältnisse höchst fortschrittliche Catherine Earnshaw; Luka Dimic, zuletzt als bester Nachwuchs mit dem Nestroy ausgezeichnet, für seine Darstellung in Wolfgang Herrendorfs „Tschick“, die ambivalente Figur des Heathcliff.“  ORF Kulturjournal – Katharina Menhofer 28.03.2017

„Etwas mehr als zwei Stunden Spieldauer, die vor Intensität platzen. Das Premierenpublikum zeigte sich sehr beeindruckt.“ Online Merker – Renate Wagner 30.03.2017

„Im Typenkabinett dieses Psychodramas erscheinen prima vista die Männer als Monster, die Frauen als Opfer. Doch Opfer mit Eigensinn, darum auch Täterinnen. Cathy (Felicitas Franz), einmal vom Hund gebissen, einmal die Hand im Verbrüderungsritual selbst blutig geritzt, holt sich Luxus als Gattin des Nachbarn (Jürgen Heigl). Isabelle (Aline-Sarah Kunisch), dessen Schwester, macht Heathcliff (Luka Dimic) kirre und will ihn zuletzt aus der Welt schaffen {…} im souverän harmonisierten Darsteller-Ensemble.“ Wiener Zeitung – Hans Haider 03.04.2017

Tschick

„Felicitas Franz gibt der jungen Pennerin Isa vielfältigste Konturen und nimmt mit ihrer ungestümen und frechen Art das Publikum im Handumdrehen für sich ein. {…} Empfehlung: Ein Stück, an dem nicht nur Jugendliche großen Spaß haben werden. Wenn möglich also Karten gleich für die ganze Familie besorgen!“ European Kultural News – Michaela Reiner 13.1.2016

„Im Theater der Jugend feierte am Dienstagabend eine mitreißende wie kurzweilige Version mit starkem Personal Premiere {…} Die verrückte Welt, in der sich die beiden Burschen bewegen, wird von Felicitas Franz, Uwe Achilles und Pia Baresch verkörpert. Sie schlüpfen in insgesamt 13 Rollen, denen Regisseur Birkmeir sehr viel Aufmerksamkeit schenkt. Egal ob die auf der Müllkippe lebende Isa, die unter vulgärem Sprechdurchfall leidet, eine sexy Krankenschwester oder gestrenge Jugendrichterin, Franz zeigt sich in allen Auftritten wandlungsfähig.“ Salzburger Nachrichten – Kultur Österreich/ auch Kleine Zeitung 13.1.2016

„Allen voran der manischen Isa, die redet und redet – Koall hat ihr ein paar feine Monologe geschrieben, z. B. über Spiegelsymmetrie – und Maik fast verführt. Felicitas Franz spielt sie mit viel Power – und rührt doch am meisten, wenn es ruhiger wird, etwa in der besonders schönen Szene, in der die drei beschließen, einander in 50 Jahren wieder zu treffen.“ Die Presse – Thomas Kramar 13.1.2016

„Felicitas Franz gibt aber auch die beiden gänzlich verschiedenen Mädchen, in die sich der 14-jährige Maik verliebt, die beleibte Mitschülerin Tatjana Kosić, die ihn als einen der wenigen nicht zu ihrer Party einlädt, sowie die abgefuckt irgendwie punkmäßig von der Müllhalde kommende Isa Schmidt. Als letztere lässt sie von Anfang an unter ihrer stinkenden Fassade große sympathische, schlaue, neugierige Züge erkennen.“ Kurier – Heinz Wagner 13.1.2016

Don Gil von den Grünen Hosen

„Als Regisseur fegt Thomas Birkmeir sein Ensemble mit einem Tempo über die Bühne, wie er es nur dank einer exzellenten Besetzung tun kann: Wieder einmal soll man sich von dem Begriff „Theater der Jugend“ nicht verwirren lassen, das hat „Erwachsenen“-Niveau (abgesehen davon, dass man der Jugend ja grundsätzlich nur das Beste bieten soll). (…)Iréna Flury ist eine köstliche verletzte, wütende, entschlossen den Liebhaber jagende Juana, aber die anderen Damen – Claudia Kottal als Temperamentsbombe Inés, Felicitas Franz als hässliche Clara, fast ein Schicksal – stehen um nichts nach.“ Der Neue Merker – Renate Wagner 28.03.2014 

EIN HIMMLISCHER PLATZ

„Das Mädchen hat die Hosen an – Thomas Birkmeir inszenierte im Renaissancetheater „Ein himmlischer Platz“ von Guus Kuijer über Pubertät und Alzheimer: berührend und mit einem guten Ensemble. Vor allem Felicitas Franz erregt Heiterkeit.“ Die Presse – 09.10.2012

Und dann ist der plötzlich weg… zurückgeflogen…zu Raaphorst, den er kennen, schätzen und gern haben lernt – gemeinsam mit der coolen Katja (Felicitas Franz). Die ist stark, offen, direkt und initiativ. Sie gibt den Anstoß zu so mancher Aktion. Und sie fragt „Flori“ wie sie ihn nennt, unverblümt, ob er mit ihr gehen wolle, weil sie genau seine andere, nachdenklichere, leisere Art mehr mag als die angeberische von Dolfi, dem „coolen“ Skater. KiKu – 05.10.2012

THE LONDON EYE MYSTERY

“Aus der Besetzung ragen vor allem Jürgen Heigl als superkluger Ted, die praktisch veranlagte Kat (Felicitas Franz) und der verschwundene Salim (Benjamin Levent Krause) heraus.” Kronenzeitung – 27.04.2012

“Dargestellt wird Ted vom hinreißenden Jürgen Heigl, aber auch „Kat“ Felicitas Franz und „Salim“ Benjamin Levent Krause überzeugen mit ihrer Spielfreude.” Kurier – 09.05.2012